MesaMikrometeoriten
Private Sammlung · Mikroskopie · Astronomie

Mikrometeorite
Wunder des Universums.

Jeden Tag rieseln Tonnen kosmischen Materials auf die Erde. Fast alles davon ist kleiner als ein Sandkorn — und älter als unser Planet. Diese Sammlung zeigt, was davon übrig bleibt, wenn man lange genug sucht und nah genug hinschaut.

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Ausgewählte Stücke

Sechs Funde, die alles erzählen

Jedes dieser Kügelchen ist beim Eintritt in die Atmosphäre geschmolzen, in wenigen Sekunden erstarrt und dann jahrelang unbemerkt herumgelegen. Die Strukturen auf der Oberfläche sind das eingefrorene Protokoll dieser Reise.

0Dokumentierte Stücke
0Typen im Bestand
0Mikroskop-Vergrößerung
0Jahre alt (Baujahr Sonnensystem)
Galerie

Die vollständige Sammlung

Alle Aufnahmen entstanden am Stereomikroskop im Auflicht. Klick auf ein Bild für die Großansicht — mit Pfeiltasten lässt sich durch die Sammlung blättern.

Die Suche

Vom Dachrinnenschlamm zum Sternenstaub

Mikrometeoriten sind überall — man muss nur wissen, wie man sie von den Millionen irdischer Partikel trennt, die genauso aussehen. Der Weg dahin ist Geduldsarbeit.

01

Sammeln

Sediment aus Dachrinnen und von Flachdächern. Große, glatte Sammelflächen, die jahrelang ungestört waren, liefern die besten Ausbeuten.

02

Trennen

Ein starker Magnet zieht die magnetische Fraktion heraus. Damit fallen schon 99 % des Materials weg — der Rest wird gesiebt und getrocknet.

03

Suchen

Stunden am Mikroskop. Gesucht werden perfekt gerundete Kugeln mit Schmelzkruste — Industrieschlacke hat Kanten, Kosmisches ist rund.

04

Dokumentieren

Jedes Stück wird einzeln fotografiert, per Focus-Stacking aus vielen Ebenen zusammengerechnet und im Katalog erfasst.

„Man hält ein Ding in der Hand, das kleiner ist als ein Punkt am Satzende — und es war länger unterwegs, als es die Erde gibt.“

Mesa
Über Mesa

Ein Hobby zwischen
Teleskop und Mikroskop

Mesa beobachtet seit Jahren den Nachthimmel — Planeten, Kometen, Sternhaufen. Irgendwann kam die Frage auf, was von all dem eigentlich bei uns ankommt. Die Antwort lag buchstäblich in der Dachrinne.

Seitdem hat sich das Hobby umgedreht: Statt in die Ferne zu schauen, geht der Blick ins ganz Kleine. Das Prinzip bleibt dasselbe — man richtet eine Linse auf etwas, das viel älter ist als man selbst, und schaut so lange hin, bis es anfängt, etwas zu erzählen.

Diese Seite ist der Katalog dazu: jedes gefundene Stück, einzeln aufgenommen und gesammelt an einem Ort.

Detailaufnahme eines Mikrometeoriten mit feiner Rillenstruktur
Aus der Sammlung — Rillenstruktur einer Schmelzkruste
Kontakt

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Selbst einen Fund gemacht?

Über Nachrichten von anderen Sammlern, Astronomie-Vereinen oder einfach Neugierigen freut sich Mesa immer.

mambo.76@web.de